Ausflug zum Seilgarten Hannover in der Eilenriede

Ausflug zum Seilgarten Hannover in der Eilenriede

Für die StipendiatInnen ging es am 18. Juli 2021 unter dem Motto „Wir sind ein Team!“ hoch hinaus! Die Gruppe besuchte bei bestem Wetter die stationäre Tope-Rope-Anlage des Seilgarten Hannovers im Stadtwald Eilenriede auf dem Gelände des Erlebnisplatzes WAKITU, einer Einrichtung der kommunalen Jugendarbeit. Dort wird sozialraumorientiert Abenteuer und Erlebnis im urbanen Raum ermöglicht.

Nachdem zunächst eine Gruppenübung am Boden durchgeführt wurde, bei dem die StipendiatInnen nur bei guter Zusammenarbeit das Ziel erreichen konnten, wurden die Klettergurte angelegt. Die StipendiatInnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt und mit der Unterstützung zweier Kletterpädagogen erhielt jedes Kind die Gelegenheit, drei unterschiedliche Kletterelemente auszuprobieren. Dabei wurden sie von den unten Wartenden kräftig angefeuert. Das dritte und letzte Element konnte nur in Partnerarbeit bewältigt werden und Teamwork war gefragt. Dem Einen oder Anderen fiel das Klettern in die Höhe nicht leicht, aber am Ende haben alle ihren Mut zusammengenommen und sind ein Stück über sich hinausgewachsen.

Geocaching-Tour durch die Eilenriede

Geocaching-Tour durch die Eilenriede

Am Samstag, den 19.06.21 machten sich bei bestem Wetter 11 Stipendiatinnen und zwei Betreuende auf den Weg in den Stadtwald Eilenriede, die grüne Lunge der Stadt Hannover. Per Geocaching, einer modernen Schatzsuche, wollten sie die Freizeitmöglichkeiten in der Eilenriede kennenlernen. Der Startpunkt der Tour war der Eingang des Erlebniszoos Hannover. Der erste Cache (engl. für geheimes Versteck) – eine kleine Dose, in der sich ein Logbuch befindet – wurde bereits in der Nähe des Zoos gefunden. In das Logbuch haben sie ihre Namen und das aktuelle Datum vermerkt und ihn dann wieder an die Stelle zurückgelegt, an dem er gefunden wurde.

Das Spannende am Geocaching ist, dass die Caches an sehr ungewöhnlichen Orten gut getarnt versteckt sind. Sie können im Wald auf einem Baum, unter einer Wurzel oder unter einem Stein oder in der Stadt an einsamen Plätzen zu finden sein. Meistens sind die Caches mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Nur wer die richtigen Koordinaten hat, kann den Cache auch finden. Gut, dass die Gruppe ein Handy dabeihatte!
Nach der anstrengenden Geocaching-Tour hatten sich alle ein Eis redlich verdient. Das originelle und bei Hannoveranern sehr beliebte „Milchhäuschen“ mitten in der Eilenriede war die Rettung. Nach ausgiebiger Stärkung führte der die Tour noch tiefer in die Eilenriede hinein. Auf dem Sonnenspielplatz ließen wir den Ausflug ausklingen und trafen uns nach insgesamt drei Stunden Waldrundgang wieder beim Ausgangspunkt mit den Eltern der Kinder.

 

Kinder-Videokonferenz als Premiere beim Diesterweg-Stipendium

Kinder-Videokonferenz als Premiere beim Diesterweg-Stipendium

Im Mai war es so weit! Die Kinder des Diesterweg-Stipendiums bekamen iPads mit Tastatur und Schutzhülle übergeben. In den Räumen der AWO Familienbildung wurden sie einzeln willkommen geheißen und nach der individuellen Einrichtung der Geräte, wollten die Kinder natürlich nur noch eines – AUSPROBIEREN!

So trafen wir uns am 29.05.21 im virtuellen Raum per Videokonferenz, um sich endlich wiederzusehen, auszutauschen und sich mit einem Videokonferenz-Tool vertraut zu machen. Für die meisten Kinder war dies eine neue Erfahrung, die aber sehr gut gemeistert wurde. Besonders viel Spaß hat allen das Spiel „Stadt-Land-Fluss“ gemacht, das virtuell gemeinsam im Netz gespielt und mit witzigen und kreativen Kategorien erweitert werden kann.

Ein zweites Treffen wurde von allen Kindern gewünscht, auch wenn nun Veranstaltungen in Präsenz wieder möglich ist.

Zweites Eltern-Treffen zum Thema „Weiterführende Schule“

Zweites Eltern-Treffen zum Thema „Weiterführende Schule“

Am 12.12.2020 fand das zweite Eltern-Treffen im Rahmen des diesjährigen Diesterweg-Stipendiums mit dem Thema „Weiterführende Schulen“ statt. Der Veranstaltungsort war, wie beim vorangegangen Eltern-Workshop das Tagungszentrum der AWO „Marta-Wissmann-Platz“ im historischen Ahrberg-Viertel in Hannover Linden-Süd. Als Referent konnte der langjährige didaktische Leiter der IGS Kronsberg, Herr Rudolf Kleine-Huster gewonnen werden, der mit seiner umfangreichen Fachkompetenz und seiner langjährigen Berufserfahrung den Eltern das niedersächsische Schulsystem erläuterte.
Auf die wesentlichen Bestandteile des Schulwechsels, von den Beratungsgesprächen an der Grundschule zu Förderprognosen und Interessen des Kindes, über die Aufnahmekriterien und der Ausrichtung der weiterführenden Schulen bis hin zu den Anmeldefristen der einzelnen Schulformen, wurde von Herrn Kleine-Huster eingegangen. Er stellte dabei die individuelle schulische Entwicklung jedes einzelnen Kindes in den Vordergrund und verdeutlichte dies anhand Fallbeispielen aus seinem Berufsalltag. Dabei befasste er sich mit der inhaltlichen Ausrichtung der unterschiedlichen Schulformen und der Bedeutung der verschiedenen Schulabschlüsse. Auf die Durchlässigkeit des deutschen Schulsystems wurde dabei ebenso eingegangen, wie auf die möglichen Auswirkungen für ein Kind bei der Wahl einer ungeeigneten Schulform.
Herr Kleine-Huster nahm sich viel Zeit die Fragen, Diskussionen und den Austausch zu begleiten. Bei einem kleinen weihnachtlichen Snack konnten die Eltern erfahren, dass ihre Fragen, Anliegen und Bedenken aufgenommen werden und sie damit nicht allein sind.
Während sich die Eltern zum oben genannten Thema austauschten, schmolzen die Stipendiatinnen und Stipendiaten weiter zu einem Team zusammen. In unterschiedlichen Spielen konnten sie ihre Teamkompetenzen beweisen und lernten, auf die Anderen Rücksicht zu nehmen. Beim „Activity-Spiel“ wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt und beschrieben malerisch, mündlich oder mit Hilfe pantomimischer Darstellung Begriffe, um so Siegpunkte für Ihr Team zu erspielen. Aufgrund der wieder geltenden verschärften Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus kann der bereits geplante Ferienkurs im Januar 2021 leider nicht stattfinden. Umso intensiver genossen die Kinder bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit des Zusammenseins mit Gleichaltrigen.

Erstes Eltern-Treffen zum Thema „Fit fürs Internet“

Erstes Eltern-Treffen zum Thema „Fit fürs Internet“

Das erste Treffen der teilnehmenden Eltern des Diesterweg-Stipendiums fand am 28.11.2020 in den Räumlichkeiten der AWO Region Hannover e.V. statt. Die sichere Smartphone- und Internetnutzung für Kinder zwischen 9 und 11 Jahren stand im Fokus der ersten gemeinsamen Veranstaltung. Um ein Smartphone und seine vielen Funktionen meistern zu können, ist ein ausgereiftes Maß an Medienkompetenz und Medienerfahrung erforderlich. Schließlich müssen z. B. Sicherheitseinstellungen vorgenommen, GPS & W-LAN aktiviert bzw. deaktiviert und Apps eingeschätzt werden können. Auch bei der Nutzung des Internets gibt es Herausforderungen für die jugendlichen Nutzerinnen und Nutzer. So wurde auf die Besonderheiten von Social Media und Instant-Messenger eingegangen. Auch wenn Jugendliche die Bedienung der Dienste scheinbar mühelos beherrschen, können sie oftmals die Folgen nicht einschätzen, die eine unbekümmerte und unkritische Nutzung mit sich bringen kann. Deshalb wurde im Rahmen des zweistündigen Workshops auf die möglichen Gefahren, wie Missachtung von Urheberrechten und Persönlichkeitsrechten, die Kostenfallen und mögliche gewaltverherrlichende und pornografische Inhalte von Internetseiten eingegangen. Ebenso wurden die Vorzüge der Internetnutzung von Heike Ehmke (Projektkoordinatorin des Diesterweg-Stipendiums) aufgezeigt. Der Workshop orientierte sich an den Fragen der Eltern, die bereits in der postalischen Einladung für das Thema sensibilisiert wurden.

Zeitgleich zur Elternveranstaltung wartete im Bewegungsraum der AWO Familienbildung eine besondere Herausforderung auf die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Beim Team-Building-Spiel „Turmbau zu Babel“ erhielten sie die Aufgabe, aufgeteilt in mehrere Arbeitsgruppen, mit Hilfe von Papier, Schere und Klebstoff in knapper Zeit je einen möglichst hohen und formschönen Turm zu bauen. Neben Schnelligkeit, Geschick und Kreativität waren vor allem Kooperation und Kommunikation der Teammitglieder untereinander gefragt, um die Aufgabe erfolgreich zu lösen. Ganz nebenbei lernten die Mitwirkenden ihre eigenen Stärken und Schwächen und die der anderen Teilnehmenden kennen. Die Kindergruppe ist so als Team enger zusammengewachsen.

Mit dem Wissen, dass in zwei Wochen bereits die nächste Veranstaltung stattfinden würde, gingen die Kinder nach zweistündigem Beisammensein glücklich auseinander.